Im freien Fall (2/3)

Die Apostasie, der Abfall von Gott, führt naturgemäß im „freien Fall“ ins Bodenlose. Da die auf dem „II. Vatikanum“ in die Welt getretene „Menschenmachwerkskirche“ eine apostatische „Kirche“ ist, muß sie darin notwendig immer weiter und schneller voranschreiten. „Traditionalisten“ und „Konservative“ sprechen in diesem Zusammenhang von der „Selbstzerstörung der Kirche“ und wollen diese aufhalten oder doch wenigstens verlangsamen. Das ist letztlich ein sinnloses Unterfangen, und sie machen sich damit nur zu Helfershelfern oder zu einem Feigenblatt der Apostasie. Modernisten sehen da klarer, einen noch besseren Blick haben oft Atheisten, so wie im folgenden.

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Großes Ereignis

„Haben Sie schon etwas von dem großen Ereignis im Petersdom gehört?“ fragt Louie Verrecchio und erklärt sich genauer. Mit diesem „großen Ereignis“ meine er nicht das Regenbogen-Festival, das als wahre „Pride Parade“ am 6. September in der St.-Peters-Basilika stattgefunden hat, sondern das bevorstehende Großereignis, von welchem „kath.net“ wie folgt berichtete: „Kurienkardinal Burke wird am 25. Oktober im Petersdom [eine] Messe nach dem alten lateinischen Ritus zelebrieren - Papst Leo XIV. setzt offenbar seine Bemühungen um eine Aussöhnung mit den Anhängern dieser Messform in der katholischen Kirche fort.“

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Im freien Fall (1/3)

Der vorliegende Text ist vermutlich der letzte aus der Feder von Hw. Pater Weinzierl, den er vor seinem Tode verfaßt hat, also gewissermaßen sein Vermächtnis. Zwar ist er auf Bergoglio und dessen Motu Proprio „Ad theologiam promovendam“ vom 1. November 2023 gemünzt, das in einem geplanten und begonnenen, aber nicht durchgeführten zweiten Teil der Arbeit behandelt werden sollte. Doch da Herr Prevost sich mehrfach dazu bekannt hat, die „synodale Kirche“ im Sinne Bergoglios fortzuführen, und da der Text sehr viele grundsätzliche Funktionsweisen der „konziliaren“ Menschheitskirche behandelt, behält er seine Gültigkeit und Aktualität. Wir freuen uns deshalb, ihn posthum hier veröffentlichen zu dürfen.

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Sprungbereite Feindseligkeit

„Die Hoffnungen auf Leo XIV. schwinden“, munkelte düster ein Tradi-Boulevard-Organ und bezog sich dabei auf „Bischof“ Joseph Strickland. Dieser habe am 11. August gegenüber dem Londoner „TheCatholicHerald.com“ geäußert, die „Hoffnung, dass Leo XIV. das Glaubensgut treu bewahren würde, sei bereits getestet worden und leider geschwunden“. Als „Beweis“ dafür führte er einige Bischofsernennungen des „Papstes“ an, die den „Tradis“ nicht zusagen, vor allem aber habe „Leo“ „Beschränkungen für die traditionelle lateinische Messe aufrechterhalten und damit den Gläubigen eine Liturgie vorenthalten, die unzählige Heilige hervorgebracht hat“. Und diese „Beschränkungen für die traditionelle lateinische Messe“ sind bekanntlich den „Traditionalisten“ der größte Dorn im Auge. Folglich erblickt auch Strickland darin „keine Kleinigkeiten“, stelle dies doch „eine Fortsetzung desselben Musters dar, das wir unter Papst Franziskus gesehen haben – die Duldung oder sogar Förderung von Stimmen, die dem Glauben [sprich: den Tradis] widersprechen, während diejenigen, die ihn klar aussprechen [sprich: die Tradis], ins Abseits gestellt werden“. (Mit denen, die den Glauben „klar aussprechen“, meint Strickland natürlich vor allem sich selber, er, der glaubenstreue Held, der von Bergoglio dafür so unsanft „ins Abseits gestellt“ wurde.)

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