Der namenlose Graben

Noch ein letztes Mal müssen wir auf den „Grabenbruch“ zurückkommen, der die „Piusbruderschaft“ nie ruhen läßt und sie erneut zur Ankündigung schismatischer Bischofsweihen aufgerührt hat. Zwar wurde schon alles dazu gesagt, aber noch nicht von allen, wie ein berühmtes Diktum heißt. Wir haben nun noch eine Stimme gefunden, die aus dem Rahmen fällt, weil sie eine wahrhaft „papsttreue“ und „römische“ Perspektive einnimmt, die wir nicht zu kurz kommen lassen wollen.

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Grabenbruch 3 - Weitere Reaktionen

Noch ein paar wenige Reaktionen zu der von den „Piusbrüdern“ angekündigten Jubliläums-Bischofsweihe wollen wir uns ansehen. Da ist zunächst der „elegante“ Churer „Weihbischof“ mit dem passenden Namen Marian Elganti, der einen „Gastkommentar“ für „kath.net“ verfaßte und schrieb: „Der universale Jurisdiktionsprimat des Papstes (ex sese) über die ganze Kirche ist seit dem Ersten Vatikanum eine unfehlbare, dogmatisierte Wahrheit.“ Das „ex sese“ muß ihm irgendwie aus dem Unfehlbarkeitsdogma hineingerutscht sein; denn dort wird betont, daß eine „ex-cathedra“-Entscheidung des Papstes „von sich aus“ („ex sese“) unfehlbar sei und dazu nicht irgendwelcher zusätzlicher Bedingungen bedürfe. In den Ausführungen des Konzils zum Jurisdiktionsprimat findet sich kein „sese“. Aber macht ja nichts. Es kling jedenfalls sehr gebildet.

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Sakramentismus

Der kirchliche Notstand, in dem sich die Katholiken seit dem „II. Vatikanum“ befinden, hat ein Phänomen hervorgebracht, das zwar nachvollziehbar und verständlich ist, dennoch große Gefahren in sich birgt. Wir meinen das, was manche „Sakramentismus“ nennen. Das müssen wir genauer erklären.

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Grabenbruch 2 - Reaktionen

Am Fest Maria Lichtmeß, dem 2. Februar dieses Jahres, gab der Vorsitzende der „Piusbruderschaft“ bekannt, daß seine Gemeinschaft für den kommenden 1. Juli die Weihe neuer Bischöfe plant. Erste Reaktionen sind bereits da, und wie wir vermutet hatten, bleiben die großen seismischen Katastrophen aus.

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Grabenbruch

Erzbischof Lefebvre hat seine „Piusbruderschaft“ auf einem großen Spalt und einem tiefen Riß errichtet. Ein Grabenbruch sozusagen, der sich infolge der „tektonischen Spannungen“ zwischen im Grunde unüberbrückbaren Gegensätzen auftut: „Recognize and Resist“. Dieser höchst unruhige Grund führt immer wieder zu Verwerfungen oder Verschiebungen, die bisweilen ein Erdbeben auslösen können. Die noch recht kurze Geschichte der „Piusbruderschaft“ ist voll von solchen Erdbeben, die immer wieder zu Abspaltungen bald in die eine, bald in die andere Richtung führten.

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