Aus Anlaß der 180jährigen Jubiläums der Erscheinungen Unserer Lieben Frau von La Salette haben wir begonnen, uns mit ihren Worten zu beschäftigen, die an die ganze Kirche gerichtet sind. Nach dem Tadel für die Gläubigen, der schon in der „Kleinen Botschaft“ enthalten ist, folgen die Vorwürfe an den Klerus und die Ordensleute. Diese hat Unsere Liebe Frau von La Salette in ihr „Geheimnis“ eingepackt, und das aus guten Gründen. „Ein Teil des französischen Klerus und ausschließlich des französischen Klerus (etwa ein Dutzend der damals 80 Diözesen in Frankreich, insbesondere die von Lyon, Troyes und Nîmes) lehnte das Geheimnis ab“, bemerkt Yves de Lassus. „Überall sonst in Europa, insbesondere in Italien, wurde es sehr positiv aufgenommen. Und der französische Klerus lehnte es nicht wegen der Prophezeiungen oder der Vorwürfe an die Gläubigen ab, sondern aus einem einzigen Grund: wegen der Vorwürfe, die das Geheimnis an den Klerus richtete.“ Bevor wir uns mit dem französischen Klerus befassen, machen wir erst einen kleinen
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Ein interessanter Beitrag fand sich am 8. Oktober dieses Jahres auf „Where Peter Is“: „The Bishop Who Stood Up to Four Cardinals“ von Mike Lewis, „Der Bischof, der gegen vier Kardinäle aufstand“. Hier ist allerdings kein Tradi-Bischof gemeint, der tapfer gegen vier „modernistische Kardinäle“ auftritt, o nein! Lassen wir uns überraschen.
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180 Jahre ist es her, seit Unsere Liebe Frau in La Salette erschienen ist und uns eine dringende Botschaft gegeben hat. Leider sind ihre Worte bis heute kaum auf fruchtbaren Boden gefallen. Vielmehr wurden sie abgelehnt, verdrängt und bekämpft. „Nicht alle nehmen diese himmlische Erscheinung oder die Worte Marias an, und doch sind sie eine Bekräftigung der katholischen Wahrheit“, schreibt Bischof Ullathorne (1805-1889; von 1850 bis 1888 Bischof von Birmingham, England) im Jahr 1854. „Wie den Rat unseres Herrn nehmen nicht alle dieselben an, sondern nur jene, welchen es gegeben ist“ (Der heilige Berg von La Salette, S. 182).
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„Die Große Botschaft von La Salette ist zweifelsohne eine Verstehenshilfe der Apokalypse des heiligen Apostels Johannes“, und sie ist vor allem eine eindeutige Anwendung auf unsere gegenwärtige Epoche. Das ist es, was sie so unpopulär macht und bis heute zum „Zeichen des Widerspruchs“ werden läßt. Mehrmals wurde der Versuch unternommen, sie durch Rom verurteilen zu lassen. Vergeblich. Das hindert ihre heutigen Gegner nicht daran, die „Erzählung“ zu verbreiten, dies sei eben doch geschehen.
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Zum heutigen 180. Jahrestag der Erscheinung unserer Lieben Frau in La Salette wollen wir uns erneut ihrer „Großen Botschaft“ zuwenden und den angeblichen „Verurteilungen“ derselben durch Rom.
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