„Letzthin ist mir aufgefallen, dass der kleine Satz: «Ich glaube» für sehr unterschiedliche Sachverhalte stehen kann.“ Diese erstaunliche Einsicht war einem gewissen Stefan Fleischer gekommen, und sie war ihm so wichtig, daß er gleich einen Artikel darüber bei „kath.net“ eingestellt hat unter dem Titel „Ich glaube, dass ich glaube“. Spät genug ist ihm das aufgefallen, denn wir vermuten stark, daß er kein Jugendlicher mehr ist und sicherlich schon länger als „Katholik“ unterwegs.
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Die „Piusbruderschaft“ hat am vergangenen 26. Mai „die Namen der zukünftigen Bischöfe bekannt“ gegeben. Wie wir wissen, plant sie für 1. Juli dieses Jahres erneut schismatische Bischofsweihen, auch diesmal wie vor 38 Jahren nicht nur ohne, sondern gegen den Willen ihres „Heiligen Vaters“. In ihrem „Kommuniqué“ tut sie aber wieder ganz gehorsam und behauptet: „Aus Achtung vor der höchsten Autorität der Weltkirche sind die Unterlagen dieser Priester dem Heiligen Vater vorgelegt worden, zusammen mit einigen Erläuterungen, die zum besten Verständnis dieses Vorgehens im ganz besonderen und außergewöhnlichen Kontext dieser Bischofsweihen erforderlich sind.“ Das ist so recht die Auffassung der „Piusbrüder“ von „Achtung vor der höchsten Autorität der Weltkirche“: Der Papst kann sagen, was er will, wir tun, was wir wollen. Aber wir sagen ihm zumindest Bescheid, was wir vorhaben (und klopfen ihm dabei noch auf die Finger).
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Martin Grichting, Jahrgang 1967, ist „Kirchenrechtler“ und war „Generalvikar“ der Diözese Chur, bis deren „erzkonservativer“ Bischof Huonder seinen Rücktritt erklärte – womit auch das Amt des „Generalvikars“ erlosch – und bei der „Piusbruderschaft“ in Austrag ging, wo er verstarb und seine letzte Ruhestätte Seit’ an Seit’ mit dem „Pius“-Idol Erzbischof Lefebvre fand. Obwohl Herr Grichting noch einige Ehrenposten bekleidet, scheint er seit seiner Versetzung in den Ruhestand nicht ausgefüllt zu sein und schreibt viele „Gastkommentare“, bevorzugt bei „kath.net“.
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Albert Jaquemin ist der Name eines französischen Priesters, der ehedem bei der „Piusbruderschaft“ war, diese jedoch im Jahre des Herrn 1988 aus Protest gegen die schismatischen Bischofsweihen verließ und sich der Diözese von Paris eingliedern ließ. Mittlerweile ist er Doktor beider Rechte, pardon, Doktor der Rechtsgeschichte und des kanonischen Rechts, hält Vorlesungen am „Institut Catholique“ von Paris und ist seit 2022 Vorsitzender des „Nationalen Kanonischen Strafgerichts“ der französischen „Bischofskonferenz“.
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Ach, wie schwer scheint es doch zu sein, die „Konziliare Kirche“, auch nach über 60 Jahren ihres Bestehens, klar zu sehen als das was sie ist. Nicht nur „Traditionalisten“, sondern auch „Sedisvakantisten“ haben ihre nicht geringen Probleme damit. Auf die wahre Antwort will irgendwie keiner kommen. (Wir betonen das „will“!)
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