Gleichsam zum Ausklang des Festes von den Sieben Schmerzen Mariens und zur Einstimmung auf das Fest der Erscheinungen Unserer Lieben Frau von La Salette am kommenden 19. September geben wir hier die Beschreibung der Muttergottes wieder, die Melanie, die Seherin von La Salette, am 21. November 1878 in Castellamare gab, als sie eine Niederschrift über das Geheimnis der großen Botschaft anfertigte: „Die Allerseligste Jungfrau war groß und wohlgestaltet. Sie wirkte gewichtslos, so daß man glauben konnte, sie durch einen Hauch in Bewegung versetzen zu können. Indessen war sie unbeweglich, in fester Haltung stehend. Ihre Gesichtszüge waren würdevoll und Ehrfurcht einflößend, …
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1. Ein Schlagwort oder Spottwort, mit welchem man die treuen Katholiken im 19. und frühen 20. Jahrhundert belegte, war der Ausdruck „Ultramontanismus“. „Ultramontan“, aus dem Lateinischen abgeleitet (ultra = über hinaus, jenseits; montes = Berge), bedeutet solche, die sich „jenseits der Berge“, nämlich der Alpen, orientieren. Meyers Großes Konversationslexikon erklärt: „Ultramontanismus (lat.), diejenige Auffassung des Katholizismus, die dessen ganzen Schwerpunkt nach Rom, also jenseits der Berge (ultra montes), verlegen möchte; ultramontan ist somit das ganze Kurial- oder Papalsystem (s. d.).“ Das Lexikalische Deutsche Wörterbuch definiert den „Ultramontanismus“ als „päpstlichen Absolutismus, streng katholische, streng päpstliche Einstellung“. „Kathpedia“ schreibt: „Ultramontanismus oder ultramontan …
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Das Fest Mariä Namen verdanken wir der berühmten Schlacht am Kahlenberg bei Wien am 12. September 1683, in welcher die Türkengefahr erfolgreich abgewendet wurde. Maßgeblich beteiligt war daran ein frommer Kapuzinerpater namens Marco d'Aviano, der als päpstlicher Legat den Truppen bei der Belagerung Wiens beistand. Dieser wählte bewußt den Tag der Geburt der allerseligsten Jungfrau, den 8. September, um das christliche Heer auf die Schlacht vorzubereiten. „Es war der Tag einer gewaltigen Heerschau der christlichen Armeen vor dem Bilde der Muttergottes, das vor dem Zelt des Königs Johann Sobiesky auf einem festlich geschmückten Altar aufgestellt war. Beim Heiligen Meßopfer wurde …
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Was für Freudentage wir diese Woche erleben mit dem Geburtstag der allerseligsten Jungfrau Maria und mit ihrem heiligen Namensfest, das können wir erst so recht ermessen, wenn wir uns mit dem heiligen Ludwig Maria Grignion jene Wahrheiten vor Augen halten, die er wie kaum ein zweiter gesehen und erkannt hat. Das Ziel des Menschen ist Gott. Doch dieses Ziel hatte der Mensch durch die Sünde völlig verloren, es war vollkommen unerreichbar geworden. Nur Gott selbst konnte den Weg wieder bahnen, und Er hat es getan, durch die Menschwerdung Seines Sohnes. Jesus Christus ist der „Weg, die Wahrheit und das Leben“. …
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Jeder Katholik glaubt selbstverständlich, daß es heilige Engel gibt, betet er doch in jedem Glaubensbekenntnis der hl. Messe: „Ich glaube an ... den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde, aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge.“ Mit den unsichtbaren Dingen sind aber besonders die heiligen Engel gemeint, also jene Welt der reinen Geister, die am Throne Gottes unablässig die Heiligkeit Gottes besingen. Auch beginnt die Heilige Schrift mit den Worten: „Im Anfang schuf Gott die Himmel – im Hebräischen steht die Mehrzahl! – und die Erde.“ Die Engel existierten also schon, als die Erde noch wüst und leer war, ein …
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