Zum Rosenkranzfest

Die Päpste haben stets den Rosenkranz als herausragende, vortreffliche Form des Gebets gerühmt und gefördert. Besonders tat sich dabei Papst Leo XIII. hervor mit seinen berühmten „Rosenkranzenzykliken“. In der ersten von ihnen, „Supremi Apostolatus“ aus dem Jahr 1883, schreibt der Papst: „Das apostolische Amt, das Wir innehaben, und die äußerst kritischen Zeitverhältnisse mahnen Uns und nötigen Uns beinahe mit jedem Tag stärker, umsomehr auf den Schutz und das Heil der Kirche bedacht zu sein, je heftiger Wir sie bedrängt sehen. Während Wir darum nach Kräften auf alle mögliche Weise für die Rechte der Kirche eintreten und Uns bemühen, die drohenden …

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Der heilige Alfons Maria von Liguori

Eigentlich sollte man sich beständig wenigstens mit einem Heiligen beschäftigen, liegen doch in einem solchen Bemühen um Verständnis eines wahrhaft heiligen Lebens viele Gnaden verborgen. Denn das Leben eines Heiligen regt nicht nur unsere Glaubenskenntnis an, es bewegt auch unseren Willen, das Erkannte zu tun. Denn bekanntlich erhellen Gedanken, Beispiele aber reißen hin! Ein aus seiner Zeit besonders herausragender Heiliger war Alfons von Liguori. Dieser Heilige lebte von 1696 bis 1787, also während der sog. Aufklärung. Die Philosophie der Aufklärung ist die geistige Grundlage unserer modernen Zeit. Darum hat uns der hl. Alfons auch heute noch viel zu sagen, gelten …

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Und sie bewegen sich doch

Vor wenigen Tagen, am 23. September, „traf der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Msgr. Bernard Fellay, in Begleitung des ersten und zweiten Generalassistenten, Pater Niklaus Pfluger und Pater Alain-Marc Nély, den Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller“, so berichtet uns ein „Kommuniqué des Generalhauses der Priesterbruderschaft St. Pius X.“ Letzterer war begleitet von „Msgr. Luis Ladaria Ferrer S.J., dem Sekretär der Glaubenskongregation, Mgr. Joseph Augustin di Noia OP, beigeordneter Sekretär, und Msgr. Guido Pozzo, Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei“, das Treffen fand zwischen 11 und 13 Uhr „in den Räumlichkeiten der Glaubenskongregation“ statt. Das Gespräch, „welches sich …

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Der „Papst“ im Gästehaus

Bekanntlich hat Jorge Mario Bergoglio alias Franziskus einen Sinn fürs Ungewöhnliche, er liebt es, alles ein wenig anders zu machen als die anderen – und mit den anderen sind natürlich vor allem seine entweder verstorbenen oder auch sein zurückgetretener und noch lebender Vorgänger gemeint. Schon vom ersten Auftreten an sorgte Jorge Mario Bergoglio für Überraschungen, von der Kleidung angefangen bis hin zur unvorbereiteten, spontanen Art des Benehmens und der Äußerungen, alles muß irgendwie originell, neu sein, so scheint es, so als müßte er nach fast 2000 Jahren das Papstamt erst noch neu erfinden. Worum geht es Jorge Mario Bergoglio mit …

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Unfehlbar?

Als wäre die Verwirrung unter den armen Rest-Katholiken unserer finsteren Epoche nicht bereits groß genug, da werden diese stets weiter bombardiert mit den immer wieder neu aufgekochten und daher zunehmend fader werdenden Suden aus der anti-infallibilistischen Küche alter Tage. Von der „Fehlbarkeit der Päpste“ ist dann die Rede, von der „Übertreibung der Unfehlbarkeit“ durch die früheren Theologen, von den wichtigen Unterscheidungen, die zu treffen seien zwischen dem unfehlbaren außerordentlichen und dem nicht unfehlbaren ordentlichen Lehramt usw. Das alles geschieht, um den Katholiken eine Irrtümer lehrende „Konzilskirche“ als ihre katholische Kirche zu verkaufen. Als Erben der „Infallibilisten“ und Antimodernisten sehen wir …

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