Adventlicher Trostbrief

Der Advent geht seinem Ende entgegen – und es ist ein seltsamer Advent. Wie schon an Ostern werden viele von uns wiederum durch die staatlichen Maßnahmen daran gehindert, an den Gottesdiensten teilzunehmen. Es ist also wieder eine Zeit für Trostbriefe, denn es soll dennoch Advent werden in unseren Herzen. Was gilt es also zu beachten? Was will uns die göttliche Vorsehung sagen, steht doch der allmächtige und allweise Gott über jeder menschlichen Willkür. Selbst alles, was Er nur zuläßt aufgrund der vielen Sünden der Menschen willen, kann und soll uns zum Segen werden. Was ist also zu bedenken während dieses …

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Wohlfühlseele

Jeder Prediger, aber auch jeder religiöse Schriftsteller, steht beständig vor einer schweren Aufgabe, nämlich den „alten“ Glauben in einer „neuen“, einer „zeitgemäßen“ Sprache auszudrücken. Dabei unterliegt er ungewollt der Versuchung, aus dem „alten“ Glauben einen „modernen“ zu machen, also mit der Sprache auch unmerklich den Inhalt zu verändern. Diese inhaltliche Veränderung ist nicht immer sofort und leicht erkennbar, weshalb das Predigen oder Schreiben in einer modernen Sprache insofern immer eine Gefahr darstellt. Hinzu kommt noch, daß besonders der katholische Glaube durch das Dogma fest an bestimmte Begriffe gebunden ist, also an durch das kirchliche Lehramt gefestigte sprachliche Ausformungen der Glaubenslehre, …

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Vorweihnachtliche Gedanken

Der Weg vom ersten Advent bis zum hochheiligen Weihnachtsfest ist ein langer Weg und wohl heutzutage zudem ein mühsamerer Weg als je zuvor. Wie viele ernste Sorgen quälen unsere Herzen, wie viel Unsicherheit lastet auf unserem Gemüt! Was wird morgen sein? Wer weiß es? Auch wenn wir keine Propheten sind, weiß doch jeder: Wir leben in einer äußerst schweren Zeit, einer recht notvollen Zeit, geistig noch mehr als materiell. Kommt das nicht besonders daher, daß wir unseren Herrn Jesus Christus verloren haben? Die meisten heutigen Menschen im ehemals christlichen Europa leben inzwischen ganz ohne Ihn, Er ist wie ausgelöscht aus der Erinnerung der …

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Das Ökumenische Konzil (2)

In unserer Reihe mit Texten zur Bedeutung der allgemeinen Konzilien für die Kirche folgt ein Beitrag von Matthias Joseph Scheeben über das allgemeine Konzil und die Wissenschaft. Die katholische Kirche ist einmalig, und sie ist deshalb auch unvergleichlich – und das nicht nur, weil sie eine von Gott gegründete Gemeinschaft ist, sondern zudem weil sie eine wesentlich göttliche Aufgabe zu erfüllen hat, nämlich den Völkern die göttliche Wahrheit zu lehren und sie durch die Vermittlung der heiligmachenden Gnade und aller anderen helfenden Gnaden zu heiligen. Damit nun die Lehre der katholischen Kirche göttlich genannt werden kann, muß sie von allem …

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Das Konzil von Ephesus

In unserer Reihe über die ökumenischen Konzilien beschäftigen wir uns heute mit dem Konzil von Ephesus und dem Dogma von der Gottesmutterschaft Mariens. Im Jahre 1931 hat Papst Pius XI. das Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria eingeführt. Der Anlaß dafür war die 1500. Wiederkehr der Verkündigung des Dogmas von Maria als der Gottesgebärerin auf dem Konzil von Ephesus. Feierlich verkündete damals das Konzil, daß „der Emmanuel wahrhaft Gott und deshalb die heilige Jungfrau Gottesgebärerin ist.“ Weil die Arianer und Nestorianer überall in der Menschenmachwerkskirche auf dem Vormarsch sind, ist es durchaus angebracht, diesem Dogma unseres heiligen katholischen Glaubens …

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