Bergoglios Videobotschaft

Jorge Mario Bergoglio, alias Franziskus, hat zu Beginn des Jahres seine „Gebetsmeinung“ in der Form eines Videos der Öffentlichkeit kundgemacht. Wir haben extra diese etwas veraltete Formulierung gewählt, um den Kontrast seiner Idee zum Althergebrachten besser herauszuarbeiten. Bergoglio genügt nicht mehr das Medium der Schrift, um seine neuesten Einfälle öffentlich wirksam weiterzugeben, sondern er wählt dazu das Medium des Films, genauer noch, des Kurzfilms, und zwar in der extremsten Form des Videoclips. Das ist sicherlich kein Zufall, sondern „ist es auch Wahnsinn, so hat es doch System“, wie das Sprichwort sagt. Dieses Kurzvideo hat nun in konservativen oder traditionellen Kreise …

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Tätige Teilnahme - Teil 2

1. Im ersten Teil dieser Arbeit haben wir im Anschluß an Dr. Byrne unserem sinistren Verdacht Ausdruck verliehen, finstere Kräfte im Vatikan hätten bereits im Jahr 1903 die Worte des hl. Pius X. verfälscht und so hinterrücks die „tätige Teilnahme“ der Gläubigen in sein „Motu proprio“ über die Kirchenmusik eingeschmuggelt, die dort ursprünglich gar nicht zu finden war. Damit lagen wir falsch. Tatsächlich stammt der Ausdruck original von Pius X. selber, wie uns ein aufmerksamer Leser aufklären konnte. Wir zitieren aus seinem Schreiben: „Ich glaube ..., daß sich zum hl. Pius X. leider eine Fehlinterpretation eingeschlichen hat, die so nicht …

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Petri Stuhlfeier

Die Kirche feiert am 18. Januar das Fest „Petri Stuhlfeier zu Rom“. Der „Schott“ (1934) schreibt dazu: „Vielleicht schon um das Jahr 300, sicher um 450, feierte man in Rom am 22. Februar ein eigenes Fest zur Erinnerung daran, daß der hl. Petrus in Rom Bischof wurde, d.h. den bischöflichen Stuhl von Rom bestieg. In Gallien beging man im 6. Jahrhundert am 18. Januar ein Fest zur Erinnerung an die Übergabe der Schlüsselgewalt an Petrus.Noch im 6. Jahrhundert begann man eine doppelte Stuhlfeier zu unterscheiden, eine zu Rom und eine zu Antiochien, wo Petrus zuerst tätig war. Papst Paul IV. …

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Vom Fest der Erscheinung Unsres Herrn

Nach dem Hochfest der Geburt Unseres Herrn begeht die Kirche am 6. Januar ein weiteres hohes Fest: das Fest der Erscheinung des Herrn, auch Epiphanie oder „Dreikönigsfest“ genannt. Der Katechismus des hl. Pius X. erklärt uns: „Das Fest der Erscheinung des Herrn ist eingesetzt, um das Andenken an drei große Geheimnisse zu feiern, von denen das erste und Hauptgeheimnis die Anbetung der Weisen ist, das zweite ist die Taufe Jesu Christi, das dritte ist sein erstes Wunder auf der Hochzeit zu Kana in Galiläa.“ Das Evangelium des ersten Geheimnisses hören wir am 6. Januar, das des zweiten am Oktavtag von …

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Die Erde über dem Himmel

In dieser schnellebigen Zeit ist jeder in der Gefahr, am Wesentlichen vorbeizugehen, weil er nur allzu schnell meint, gar keine Zeit dafür zu haben. Für die modernen „Katholiken“ etwa ist die Weihnachtszeit meist schon mit Neujahr wieder zuende. Mancher schafft es womöglich noch bis zum Dreikönigsfest, einen Gedanken an das Christkind in Erinnerung zu halten, aber dann ist sicher alles vorbei, denn es ist ja inzwischen schon Fasching geworden. Wie gut, daß nach der alten Ordnung die Weihnachtszeit bis zum Fest Maria Lichtmeß ausgreift und uns somit längere Zeit gewährt, dem Weihnachtsgeheimnis auf den Grund zu gehen. Darum wollen wir …

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