Eine seit bald siebzig Jahren anhaltende papstlose Zeit, wie wir sie erleben, in der obendrein eine apostatische Pseudo-Kirche ihr Unwesen treibt und von nahezu aller Welt für die katholische Kirche angesehen wird, muß notwendig ihre Spuren hinterlassen. Wir sehen das überall, besonders auch an jenen, die sich schon Jahrzehnte lang für die Wahrheit und den Wiederaufbau der Kirche einsetzen wie z.B. die Zeitschrift „EINSICHT“, die sich seit sage und schreibe 55 Jahren beharrlich und mit großem Eifer in diesem Anliegen engagiert. Da können gewisse Ermüdungserscheinungen nicht ausbleiben.
Licht aus dem Morgenland?
In der aktuellen Ausgabe vom März dieses Jahres schrieb der Herausgeber Dr. Eberhard Heller einen kleinen Beitrag mit dem Titel: „Ex oriente lux – Licht aus dem Morgenland?“ Darin bezieht er sich auf eine Diskussion, die er unlängst mit einem langjährigen Mitstreiter geführt hat über „das Verhältnis der orthodoxen Ostkirche zu den Gruppen, die sich als rechtgläubig bezeichnen und die Reformen des II. Vatikanischen Konzils als häretisch ablehnen“, also den „Sedisvakantisten“. „Zwischen der einst römisch-katholischen Kirche und den Orthodoxen besteht bzw. bestand seit 1054 das Morgenländische Schisma“, referiert Heller. „Der Streit um die Stellung des Papstes hatte schon länger geschwelt und führte schließlich 1054 zum großen Schisma …“ Mehrere ernsthaft unternommene „Unierungsversuche“ führten zu keinem Ergebnis, entsprechende Beschlüsse von Konzilien „hatten keinen Bestand“, weil sie „1484 durch eine konstantinopolitanische Synode endgültig verworfen und so das Schisma besiegelt wurde“. Auch „die Unierungsbemühungen von Papst Pius XI. blieben erfolglos“, und so „blieb das Schisma bestehen, das seitens der Ostkirche darin besteht, daß sie den römischen Papst nicht als Oberhaupt der (Gesamt)Kirche anerkennen, also dessen Primat auch über die Patriarchate Konstantinopel, Alexandria, Antiochia und Jerusalem ablehnten“.
Es ist sehr interessant, die Geschichte des morgenländischen Schismas zu studieren, und könnte sehr lehrreich sein z.B. für die „Piusbruderschaft“, die sich ja auf einem ähnlichen Weg befindet. Ein Schisma kommt nicht aus heiterem Himmel, es hat eine Vorgeschichte und nimmt eine Entwicklung, die auch nach dem endgültig vollzogenen Bruch noch weitergeht und in einer vollkommenen und geradezu unheilbaren Verhärtung endet, letztlich der Sünde gegen den Heiligen Geist. Das kann Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende dauern, wie wir am Beispiel der schismatischen Ostkirchen sehen. Doch hat, was wir schon mehrfach festgestellt haben, das Schisma heute seinen Schrecken für Katholiken (oder jene, die sich so nennen) leider verloren; ja es gilt geradezu als „chic“ und „angesagt“, auch und besonders bei „Traditionalisten“ und „Sedisvakantisten“.
Dr. Heller stellt sich die Frage: „Was ergibt sich nun aus diesem Verhältnis für uns?“ Mit „uns“ meint er die „Gruppen, die sich als rechtgläubig bezeichnen und die Reformen des II. Vatikanischen Konzils als häretisch ablehnen“, und die Frage gilt dem „Verhältnis der orthodoxen Ostkirche“ zu diesen. Eigentlich müßte die Sache klar sein. Denn jene, welche „die Reformen des II. Vatikanischen Konzils als häretisch ablehnen“, tun dies ja in der Regel, weil sie katholisch bleiben wollen. Und weil sie katholisch bleiben wollen, stehen sie dem morgenländischen Schisma genau so gegenüber, wie es die Kirche seit je getan hat. Umgekehrt ist davon auszugehen, daß die „orthodoxen Ostkirchen“ ihnen gegenüber dieselbe Haltung einnehmen, die sie seit eh und je gegen die römisch-katholische Kirche eingenommen haben. Was soll sich daran geändert haben? Wenn ein Verhältnis neu zu bewerten ist, dann doch höchstens das der schismatischen „orthodoxen Ostkirchen“ zu der apostatischen und ebenfalls schismatischen „Konziliaren Kirche“. Das interessiert uns aber hier nicht weiter.
Was Schisma genau bedeutet
Herr Heller geht zunächst daran zu klären, „was Schisma genau bedeutet“, und kommt zu der erstaunlichen Aussage: „Mit dem Ausdruck Schisma oder Glaubensspaltung ist die Spaltung innerhalb einer etablierten religiösen Glaubensgemeinschaft gemeint, wobei es zu keiner Ausbildung einer neuen theologischen Auffassung (Häresie) kommt.“ Daraus entnimmt er den sonderbaren Schluß: „Das Schisma mit der Ostkirche betrifft also nur den disziplinarischen, keineswegs den dogmatischen Bereich. Es stehen sich also durch das Schisma nur Bereiche der Disziplin gegenüber.“ Wo er diese eigenartigen „Einsichten“ her hat, gibt er leider nicht an. Oben wußte er immerhin noch, daß das Schisma der orentalischen Kirchen „darin besteht, daß sie den römischen Papst nicht als Oberhaupt der (Gesamt)Kirche anerkennen“.
Wir unsererseits sehen im „Lehrbuch des Kirchenrechts“ von Eichmann-Mörsdorf nach (Band III, Paderborn, 6. Aufl. 1950) und lesen wie folgt: „Abtrünniger (schismaticus) ist ein Getaufter, der sich von der kirchlichen Gemeinschaft lossagt, indem er den Papst nicht als Oberhaupt der Kirche anerkennt oder keine Gemeinschaft mit den dem Papst untergebenen Gliedern der Kirche halten will. Dieses Vergehen richtet sich gegen die Einheit der Kirche, tritt aber meistens nicht für sich allein auf (schisma purum), sondern in Verbindung mit Glaubensabfall oder Irrglauben (schisma mixtum)“ (S. 414). Das ist eine logische Entwicklung, weshalb auch der heilige Thomas von Aquin das Schisma als „via ad haeresim“, „Weg zur Häresie“, kennzeichnet (Sth IIa IIae q. 39 a. 1 ad 3). Wer sich vom Papst, dem Garanten der Wahrheit und unserer nächsten Glaubensregel, trennt, wird fast zwangsläufig in Irrtum und Häresie geraten, wie es auch bei den „orthodoxen Ostkirchen“ nicht ausgeblieben ist (s. z.B. das „filioque“). Weiter schreibt das Lehrbuch: „Wo der Papst ist, da ist die Kirche; deshalb bedeutet die Weigerung, den Papst als Oberhaupt der Kirche anzuerkennen, in jedem Falle Trennung von der kirchlichen Einheit“ (S. 414-415). Das gilt wohlgemerkt nur für jene, welche den Mann in Rom auch tatsächlich für den Papst ansehen, ihn aber nicht als Oberhaupt der (bzw. „ihrer“) Kirche anerkennen wollen. Nach dem Kirchenrechtskommentar von Wernz-Vidal ist eine der Bedingungen, die notwendig ist für das Vorliegen eines Schisma, „daß der Schismatiker trotz des förmlichen Ungehorsams und der Verweigerung der Unterordnung anerkennt, daß der genannte Papst der wahre Hirte der Gesamtkirche ist und daß ihm gemäß der Glaubenslehre Gehorsam geleistet werden muß.“ So wie die „Piusbrüder“.
Ost- und Westkirche
Das morgenländische Schisma besteht also nicht darin, daß Ost- und Westkirche wegen disziplinarischer Differenzen auseinanderdrifteten, sondern darin, daß die orientalischen Kirchen dem Papst die Unterordnung verweigerten (was Heller oben selber noch wußte) und sich damit von der Einheit der Kirche trennten. Wie Dr. Heller demgegenüber auf seine seltsamen Ansichten kommt, wissen wir nicht. Dieser fährt fort in seinen Überlegungen: „Die Ostkirche besteht also in Relation zur (ehemaligen) Westkirche.“ Das ist zweifellos terminologisch richtig, denn schon der Ausdruck „Osten“ hat nur eine Bedeutung in Relation zum „Westen“. Es hätte keinen Sinn, von einer „Ostkirche“ zu sprechen, wenn es keine „Westkirche“ gäbe. Im kirchlichen Sprachgebrauch nannte man sie üblicherweise die „griechische“ und die „lateinische“ Kirche, eine Terminologie, die ohne Relation auskommt. Der historische Hintergrund sind die beiden Reichshälften des römischen Imperiums, deren Verwaltung schon den römischen Kaisern zunehmend Schwierigkeiten bereitete.
Doch zurück zu Herrn Heller, der nun sinniert: „Was ist, wenn die (gesamte) Westkirche in Häresie fällt, also keine Autorität hat, auch in disziplinärer Hinsicht nicht?“ Nun, das können wir ihm schon sagen: Da zur „Westkirche“ als ihr vornehmster Teil die Kirche von Rom gehört, Haupt und Mutter aller Kirchen, kann so etwas gar nicht geschehen. Es können Teile der Westkirche abfallen (wie in der „Reformation“ geschehen), aber nicht die Westkirche als Ganze. Es wäre sonst die Kirche überhaupt in Häresie gefallen, die Pforten der Hölle hätten sie überwunden. Was allenfalls geschehen kann und heute auch geschehen ist, ist ein langdauerndes Interregnum, das die Kirche für Jahrzehnte ihres sichtbaren Oberhaupts beraubt, mit den traurigen Folgen, die wir um uns herum beobachten.
Das sich auflösende Schisma
Heller aber sieht einen ganz anderen interessanten Aspekt: „Dann entfiele die Relation zwischen den beiden Relata, denn eine Beziehung fällt mit dem Ausfall der einen Seite weg bzw. kann nicht mehr stattfinden.“ Heißt das, es gäbe dann keine Ost- und keine Westkirche mehr, und das Schisma, das für Herrn Heller ja nur in der Spaltung zwischen diesen beiden Kontrahenten besteht, wäre damit verschwunden. Ist das nicht wunderbar? Dank der unseligen papstlosen Zeit hätte sich das uralte und scheinbar unlösbare morgenländische Schisma aufgelöst wir der Nebel in der Sonne. Die schismatischen orientalischen Kirchen befänden sich urplötzlich wieder in der Einheit der Kirche. Ein Wunder! Der „konziliaren“ Menschheitskirche sei Dank! Ihr Ökumenismus hat Frucht getragen.
Was folgt daraus für Herrn Heller? „So haben wir auf der einen Seite eine intakte Ostkirche, die nicht mehr mit dem Kriterium Schisma belegt werden kann. Wer wollte diese Kirche als schismatisch bezeichnen, da der ihr korrespondierende Teil nicht mehr als gültige Autorität existiert (d.i. die sog. Reformkirche).“ Ja, wirklich! Sieh da, wie der Phoenix aus der Asche ersteht die „intakte Ostkirche“ vor uns und ist plötzlich – Simsalabim – von jedem Schisma und jedem Vorwurf befreit. Hatten die „orthodoxen Ostkirchen“ also nicht von Anfang an recht, sich von Rom zu trennen? Jetzt, nach gut tausend Jahren, zahlt sich ihr Schisma aus. Sie sind jetzt die „intakte“ Kirche und obenauf, während die „Westkirche“ mitsamt ihrem Papst in Häresie versunken ist! Ist das nicht ein herrliches Vorbild für die „Piusbruderschaft“, die keine tausend Jahre zu warten braucht, bis sich ihr Schisma rechtfertigt, sondern sich schon jetzt damit schmeicheln kann, gegen und ohne den Papst die „wahre Kirche“ aufrechterhalten zu haben?
Problem
Ein „Problem“ bleibt nach Dr. Hellers Ansicht freilich „zu klären“, und dieses „besteht darin, wie und in welcher Weise wir (d.i. als der rechtgläubig gebliebene Teil der einst römisch-katholischen Kirche) in Kontakt mit der schisma-freien Ostkirche treten können, die in der Tat eine wahre Kirche ist (und so immer durch Rom anerkannt wurde)“. Da schau! Da haben wir’s! Die schismatischen Ostkirchen waren stets „in der Tat wahre Kirche“ und „so immer durch Rom anerkannt“, und jetzt, da sie dank der Apostasie der Menschheitskirche „schisma-frei“ geworden sind – so wie die Arktis infolge des „Klimawandels“ zunehmend „eisfrei“ wird –, während die „einst römisch-katholische Kirche“ in den steigenden Fluten versunken ist, bilden sie sozusagen das rettende Land und gibt es für „uns“ als dem auf einer Eisscholle dahintreibenden „rechtgläubig gebliebenen Teil der einst römisch-katholischen Kirche“ nur noch die Frage, wie wir mit ihnen „in Kontakt treten können“. Was für eine vortreffliche Fabel!
Vorbei die Zeiten, als man im Katechismus des heiligen Papstes Pius X. noch lesen konnte: „Wer befindet sich außerhalb der wahren Kirche? Außerhalb der wahren Kirche befinden sich die Ungläubigen, die Juden, die Häretiker, die Apostaten, die Schismatiker und die Exkommunizierten“ (hl. Pius X., Kompendium, Nr. 225), wobei die Schismatiker „jene Christen“ sind, „die zwar nicht ausdrücklich einen Glaubenssatz leugnen, aber sich freiwillig von der Kirche Jesu Christi, das heißt von ihren rechtmäßigen Hirten, trennen“ (Nr. 230), wie bei den „orthodoxen Ostkirchen“ der Fall (von wegen „von Rom immer anerkannt“). Nun dürfen sie sich schmeicheln, immer „in der Tat wahre Kirche“ gewesen und geblieben zu sein, während die „einst römisch-katholische Kirche“ nicht mehr ist.
Klärung dieser Probleme
Könnten wir – der „rechtgläubig gebliebene Teil der einst römisch-katholischen Kirche“ oder wer sich halt dafür hält – uns daher nicht „diesen orthodoxen Kirchen (z. B. der russisch-orthodoxen) einfach anschließen und um Aufnahme bitten?“, fragt sich allen Ernstes der Autor. Ihm kommen gewisse Bedenken: „Eine Bremse für diese Bemühungen könnte dadurch entstehen, daß 1870 auf dem Vatikanischen Konzil der Primat des Papstes und dessen Unfehlbarkeit in Glaubenssachen dogmatisch festgelegt wurde, wodurch die schismatischen Kirchen aus dem Schisma in die Häresie fallen würden.“ Ja, dumm! Immer kommt einem dieses Vatikanum mit seinem Papst-Dogma in die Quere! Den Modernisten ebenso wie den „Traditionalisten“ und nun auch den „Sedisvakantisten“ bei ihren Unionsbestrebungen mit den „Orthodoxen“. Für Dr. Heller ist klar: „Auch dieser Punkt bedarf einer genauen Klärung.“ Ferner müsse „herausgefunden werden, ob die Orhodoxie über die Verhältnisse in der Westkirche informiert ist“. Und so bittet er endlich „alle Leser, an der Klärung dieser Probleme mitzuarbeiten“.
Dazu sind wir gerne bereit und können schon einmal soviel sagen, daß die „Orthodoxie“ über die „Verhältnisse in der Westkirche“ bestens „informiert ist“ und diese bisweilen entrüstet, bisweilen amüsiert, aber auch mit einer gewissen Häme und Genugtuung zur Kenntnis nimmt. Wir können ferner bestätigen, daß die „schismatischen Kirchen“ sicherlich niemals bereit sein werden, die Definition des Vatikanischen Konzils über das Papsttum anzunehmen, wie sie überhaupt sämtliche Konzilien außer den ersten sieben bis zum II. Konzil von Nicäa (787) nicht anerkennen. Das dürfte eine enorme „Bremse“ für die „Bitte um Aufnahme“ sein, zumindest solange der „rechtgläubig gebliebene Teil der einst römisch-katholischen Kirche“ darauf beharrt, daß für seine „Rechtgläubigkeit“ der Glaube an das Dogma vom Primat und der Unfehlbarkeit des Papstes unverzichtbar ist.
Auch könnte es ein Problem werden, daß die „orthodoxen Kirchen“ zwar den Papst nicht als ihr Oberhaupt, wohl aber „Leo XIV.“ als Papst anerkennen; das ist so ziemlich diametral entgegen dem bisherigen Selbstverständnis der „Sedisvakantisten“, die zwar angeben, sich gerne dem Papst unterwerfen zu wollen, nur eben nicht einem „Leo XIV.“, der gar kein Papst sei. Wir nehmen außerdem mit einer gewissen Verwunderung und Befremden zur Kenntnis, daß es sich für Herrn Dr. Heller, trotz seiner Bestrebungen, die „orthodoxen Ostkirchen“ für heute nahezu „schisma-frei“ zu erklären, nach wie vor um „schismatische Kirchen“ handelt, die womöglich „aus dem Schisma in die Häresie fallen“ könnten, wobei ihm das Schisma jedoch herzlich egal oder zumindest das „geringere Übel“ zu sein scheint und wohl auch die drohende Häresie als bloße „Bremse“ nicht unüberwindlich dünkt.
Fazit und Antwort
Man sieht, wohin selbst aufrechte und tapfere Kämpfer geraten, wenn sie die lange Dauer und die fehlende Aussicht auf ein Ende der papstlosen Durststrecke zermürbt. Übrigens sind die Ideen Hellers nicht wirklich neu. Schon vor gut vierzig Jahren hat der 1989 verstorbene Liturgiewissenschaftler aus Regensburg Msgr. DDr. Klaus Gamber seine Gedanken zu diesem Thema entwickelt und die Empfehlung gegeben, die „römisch-katholische Rest-Kirche“ solle sich „dem Patronat einer intakten orthodoxen Teil-Kirche so lange unterstellen, bis sich die Zustände in der römischen Kirche gebessert hätten“. „Es steht jedoch dem einzelnen frei, falls er es aus Gewissensgründen für notwendig hält, sich einer anderen (Teil-)Kirche, zum Beispiel der orthodoxen, anzuschließen“, habe er geschrieben.
So hatte Dr. Heller selber im Jahr 1986 in der „EINSICHT“ berichtet. Wie es scheint, hat er sich damals schon oder doch inzwischen unter dem Eindruck der langwährenden, nicht enden wollenden außerordentlichen Sedisvakanz diesen ehrenrührigen Vorschlägen angepaßt. Seien wir auf der Hut, damit uns nicht Ähnliches oder Schlimmeres widerfahre! Auf die Frage „Licht aus dem Morgenland?“ können wir jedenfalls ein klares „Nein“ antworten – wenn mit dem „Morgenland“ die schismatischen Ostkirchen gemeint sind. Hier gilt nicht „Ex oriente lux“, sondern „Ex oriente tenebrae“ („Aus dem Morgenland die Finsternis“). Das Licht kommt allein von Christus und Seiner heiligen, römisch-katholischen Kirche.