1. Das große Wunder der Weihnacht ist die Menschwerdung Gottes. Es ist dies das größte Werk, das die göttliche Allmacht gewirkt hat. Der heilige Thomas von Aquin hat dazu einige Überlegungen in seiner Erklärung zum Glaubensbekenntnis angestellt. 2. „Es ist für den Christen nicht nur notwendig, an den Sohn Gottes zu glauben, wie gezeigt wurde“, schreibt er, „er muß auch an dessen Menschwerdung glauben. Deshalb deutet uns der heilige Johannes nach seinen ersten, höchst tiefsinnigen und schwierigen Betrachtungen auch die Fleischwerdung an, indem er sagt: 'Und das Wort ist Fleisch geworden' (Joh 1,14).“ Zwei Beispiele sollen uns zum besseren Verständnis …
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1. Zum Fest der Geburt des göttlichen Kindes ist es sicher angebracht, den Glauben an den menschgewordenen Sohn Gottes, Unseren Herrn Jesus Christus, zu stärken. Was wäre dazu besser geeignet als die Erklärung des heiligen Thomas von Aquin zum Glaubensbekenntnis? 2. „Der Christ muß nicht nur an Einen Gott glauben, den Schöpfer des Himmels und der Erde und aller Dinge; er muß auch notwendig glauben, daß dieser Gott Vater, und Christus der wahre Sohn Gottes ist.“ Das eben unterscheidet den christlichen Glauben von anderen „monotheistischen Religionen“ ganz wesentlich. Es haben nicht „alle den gleichen Gott“. Unser Gott ist nicht nur …
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Jedes Jahr zur Adventszeit stolpere ich wieder über den Text des hl. Thomas von Aquin aus seiner „Summe wider die Heiden“, wo er schreibt: „Das Geheimnis der Menschwerdung übersteigt von allen göttlichen Werken am meisten die Vernunft. Nichts Wunderbareres kann man sich als Gottestat ausdenken, als daß der wahre Gott, Gottes Sohn, wahrer Mensch würde. Und weil dies Geheimnis unter allen das wunderbarste ist, so folgt, daß alle anderen Wundertaten auf den Glauben an dieses Wunderbarste hingeordnet seien.“ Wenn man diesen Text aufmerksam liest und versucht zu verstehen, was da so ruhig und unauffällig formuliert ausgesagt ist, so beginnt man …
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Es ist uns eine große Freude, zum Sonntag "Gaudete" unseren Lesern erneut eine Abhandlung des ausgezeichneten Theologen Anton Holzer vorlegen zu dürfen: "Die katholische Glaubensregel und der Kanon des hl. Vinzenz von Lérins. Über eine unter Traditionalisten verbreitete Irrlehre". In der Tat wird in diesen Kreisen, wie Anton Holzer aufzeigt, der sog. "Kanon des hl. Vinzenz von Lérins" weithin mißverstanden und mißbraucht, um eine verbreitete Irrlehre über die katholische Glaubensregel zu bemänteln. Bereits im Jahr 2001, als die Abhandlung entstand, zog der Autor aus seinen Überlegungen besorgt den Schluß: "Die FSSPX endet so, ob sie es will oder nicht, ob …
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1. Als Weihbischof Fellay, der „Generalobere“ der „Piusbruderschaft“, im September mit „Kardinal“ Müller von der „Glaubenskongregation“ zusammentraf, vereinbarte man miteinander, „die doktrinellen Gespräche in einem erweiterten und weniger formellen Rahmen als bei den vorherigen Unterredungen aufrechtzuerhalten“, wie Mgr. Fellay es in einem „DICI“-Interview formulierte. Konkret hatte man darunter zu verstehen, wie später „durchsickerte“, daß „informelle“ Treffen zwischen „Pius“-Mitgliedern und „Bischöfen“ der „Konzilskirche“ stattfinden sollten, um auf dieser Ebene die Hindernisse abzubauen und der Einigung vorzuarbeiten. Diese Treffen sollen gemäß „Pius“-Instruktion ohne Öffentlichkeit ablaufen und dienen angeblich dazu, geneigten „konziliaren Bischöfen“ die Position der „Piusbruderschaft“ verständlicher zu machen. 2. Ein geheimes …
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