In der Reihe unserer Trostbriefe in der anhaltend trostlosen Zeit folgt hier die Nummer 10. Wandel in der Gegenwart Gottes II Im letzten Trostbrief haben wir uns anhand der Gedanken des Meisters des inneren Lebens, Alphons Rodriguez S.J., in seinem Buch „Übung der christlichen Vollkommenheit und Tugend“ über die Vortrefflichkeit und das Wesen des Wandels in der Gegenwart Gottes belehren lassen. Im siebenten Kapitel des Buches der Weisheit heißt es: „Ich bat, und Einsicht wurde mir gegeben; ich rief an, und mir kam der Geist der Weisheit. Und ich achtete sie höher als Zepter und Throne; und Reichtum achtete ich …
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Unsere hl. Liturgie, also der katholische Gottesdienst, ist lebendiger, gebeteter Glaube, formt sich doch unser Beten ganz aus den übernatürlichen Glaubenswahrheiten. Darum beten Andersgläubige auch anders als wir Katholiken, weil sie in vielerlei Irrtümern über Gott und der Erlösungsordnung befangen sind. Das gilt natürlich auch für den Irrtum des Modernismus. Es ist schon merkwürdig, wenn sich sog. Traditionalisten wieder und wieder darüber aufregen, daß die „Liturgie“ in der vom Modernismus durch und durch geprägten Menschenmachwerkskirche nicht den traditionellen Formen entspricht und z.T. ganz abenteuerliche, ja gotteslästerliche Formen annimmt. Seit nunmehr 50 Jahren protestieren diese Leute bei den Bischöfen oder auch …
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Das Magnificat ist der Lobgesang Mariens bei ihrem Besuch im Hause Elisabeths (Lk 1, 46—55). Es ist ihre Antwort auf den Gruß ihrer Verwandten, die im Lichte des Hl. Geistes Maria als Gottesmutter erkennt und bekennt. Das Magnificat gehört wohl zu den bekanntesten Texten der Heiligen Schrift. Es wurde im Laufe der Jahrhunderte von den größten Musikern vertont, weil es eine wunderbare Schau der Erfüllung der messianischen Verheißungen ist. Es zeigt unübersehbar, Mariens Seele lebt von Kindheit an innig vertraut mit den hl. Überlieferungen des Alten Bundes. Darum kleiden sich ihre Gedanken und Empfindungen ganz selbstverständlich in alttestamentliche Sprüche und …
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In unserer nach wie vor trostlosen Zeit folgt hier unser Trstbrief Nr. 9. Wandel in der Gegenwart Gottes Die öftere Übung der Geistlichen Kommunion läßt unwillkürlich einen anderen Gedanken aufkommen, den Gedanken an den Wandel in der Gegenwart Gottes. Jeder Katholik hat schon einmal davon gehört, daß man sich bemühen soll, den Tag über möglichst oft an die Gegenwart Gottes zu denken, um dadurch das Tagwerk zu heiligen. Es ist schließlich eine der Grundwahrheiten unseres hl. Glaubens, daß Gott uns immer gegenwärtig ist. Gott ist uns nicht unendlich fern, irgendwo und irgendwie verborgen im Himmel, Er ist allen Geschöpfen ständig …
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Wie fehlen uns die Heiligen, also jene Menschen, die dem Volk sowohl im Glaubensleben als auch in der Tugendübung Vorbilder und zudem Fürsprecher sind für die Bedürftigen an Leib und Seele! Es fehlen jene Menschen, die uns zeigen, welche Wunder mit Hilfe der Gnade Gottes möglich sind, wobei damit zunächst die verborgenen Wunder der Treue gegen Gott und Seine hll. Gebote gemeint sind. Die Heiligen haben immer viele, viele Menschen mit sich gezogen auf ihrem Weg der Vollkommenheit. Jeder Heilige führt und befehligt unsichtbar eine ganz Armee von Seelen. Der Heilige und seine Heilige Wie beeindruckend waren erst all jene …
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