Die Unbefleckte Empfängnis Im Jahr 1858 erscheint erstmals am 11. Februar der 14jährigen Bernadette Soubirous in Lourdes, einem kleinen Ort in den Pyrenäen, die allerseligste Jungfrau Maria. Nicht zufällig ist es wieder Frankreich, das dieser dritten großen Marienerscheinung des 19. Jahrhunderts nach Paris und La Salette gewürdigt wird. Schließlich war es auch Frankreich mit dem Ausgangspunkt Paris, von wo aus die Revolution der Freimaurer und Jakobiner die ganze Welt ergriff. Im Laufe der Erscheinungen ruft die Muttergottes inständig zur Buße auf, sie verlangt, daß man eine Kapelle an diesem Ort baut und in Prozessionen dorthin zieht, sie läßt eine wunderbare …
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Eine ganze Flut von Revolutionen hat unsere Kirche in den letzten Jahrzehnten überschwemmt. Einige dieser Revolutionen wurden von klarsichtigeren Katholiken noch wahrgenommen, einige vollzogen sich jedoch beinahe unbemerkt. Von einer solchen soll im folgenden gehandelt werden. 1. Unbemerkte Revolutionen Die meisten Revolutionen gehen heutzutage relativ unbemerkt vonstatten, denn es können inzwischen ganz grundlegende Werte in Frage gestellt werden, ohne daß sich noch jemand bemüßigt fühlt, irgendetwas dagegen zu unternehmen, weil letztlich die Gleichgültigkeit in den meisten Herzen festen Fuß gefaßt hat. Aus diesem Grunde tun sich die Revolutionäre immer leichter. Wofür sie früher noch Jahrhunderte gebraucht haben, das erreichen sie …
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Der Weg zur Welteinheitskirche zieht sich schon länger hin, als wir gemeinhin glauben. Der folgende Artikel ist schon gut zehn Jahre alt, doch das ist nichts im Vergleich zu der langen Geschichte dieses Prozesses, und er zeigt das Zusammenspiel der Kräfte innerhalb und außerhalb der Kirche. Wir beginnen in der Zeit der "Aufklärung"... „Man untersucht, man zankt, man klagt. Umsonst; der rechte Ring war nicht erweislich; - Fast so unerweislich, als uns itzt - der rechte Glaube.“ G.E. Lessing: Nathan der Weise Was G.E. Lessing, Mitglied der Hamburger Freimaurerloge „Zu den drei Rosen“, 1779 in seiner Ringparabel aus dem dramatischen …
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Was bisher geschehen ist: Bereits der heilige Papst Pius X. hatte die Notwendigkeit einer liturgischen Reform erkannt. Vor allem war es ihm darum zu tun, die "tätige Teilnahme" der Gläubigen an der Liturgie zu fördern. Er führte eine Brevierreform durch, brachte eine Neuausgabe des Missale heraus und plante noch weitere Reformen, die er jedoch nicht mehr verwirklichen konnte. Die "Liturgische Bewegung" griff sein Anliegen auf, geriet dabei jedoch auf falsche Geleise, indem sie die "tätige Teilnahme" im Sinne eines falschen allgemeinen Priestertums der Laien verstand. Mehr und mehr geriet der Mensch zu Maß und Mittelpunkt der Liturgie mit der Folge …
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Streiflichter eines konziliaren Pontifikates „Fortschritt durch Rücktritt“, so hieß einer unter den vielen Artikeln, die seinerzeit den Rücktritt Benedikts XVI. kommentierten. Während wenigstens dieser Titel etwas Wahres trifft, wurde in vielen anderen Artikeln, wie nicht anders zu erwarten, viel Unsinniges, Skandalträchtiges und Erfundenes zum Rücktritt Benedikts XVI. geschrieben, daß es einem recht schwer fällt, das Eigentliche in den Blick zu bekommen und die entscheidende Frage zu beantworten: Welche Folgen hatte dieser Rücktritt eigentlich für die Konzilskirche? Es ist nicht verwunderlich, wenn man wieder und wieder liest, Benedikt XVI. sei ein konservativer Papst gewesen, ein Papst, der die Vergangenheit nicht hinter …
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