Außerordentlich

„Bischof Meier“ von Augsburg hat „zehn Diakone der Priesterbruderschaft St. Petrus“ im „außerordentlichen Ritus geweiht“. Damit hat „erstmals ein amtierender deutscher Diözesanbischof Weihen für die Priesterbruderschaft St. Petrus“ gespendet, staunt „kath.net“. Meier selber nannte dies in seiner Ansprache eine „große Stunde“. Wirklich: Sehr außerordentlich!

Schade nur, daß „Bischof Meier“ seinerseits nicht im „außerordentlichen Ritus“ geweiht worden ist, und zwar von einem Bischof, der ebenfalls im „außerordentlichen Ritus“ geweiht wurde von einem Bischof, der wiederum im „außerordentlichen Ritus“ geweiht worden war usw. Denn dann wäre die Weihesukzession vorhanden und die „Diakone“ wären wirklich Diakone. So aber müssen wir davon ausgehen, daß sie Laien geblieben sind, allerdings sehr „außerordentliche“ Laien. Denn wieviele Laien können schon behaupten, vom „Diözesanbischof“ in einer „großen Stunde“ im „außerordentlichen Ritus geweiht“ worden zu sein?